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Gesunde Blutplättchen

Blutplättchen (sog. Thrombozyten) spielen eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung. Bei der Verletzung eines Blutgefäßes heften sie sich an das umliegende Gewebe, sodass eine Wunde verschlossen wird. Normalerweise haben Sie eine glatte Oberfläche und sind flexibel. Sie können ohne Probleme durch die kleinsten Blutgefäße fließen. Studien belegen, dass u.a. viel Bewegung und ein reichlicher Verzehr von Gemüse helfen, die glatte Oberfläche und Flexibilität zu bewahren. Gemüse enthält neben lebensnotwendigen Vitaminen und Mineralstoffen sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe (z.B. Flavonoide), die dazu beitragen, Form und Oberfläche der Blutplättchen geschmeidig zu halten.

Übergewicht, Diabetes oder Rauchen schaden hingegen den Blutplättchen. Unter dem Einfluss eines ungesunden Lebensstils verändern sie ihre Oberfläche und neigen eher dazu zusammenzuballen (Thrombozytenaggregation). Der Verschluss eines Blutgefäßes kann die Folge sein. Daher kann jeder Mensch etwas tun, um die Risikofaktoren zu mindern. Neben einer gesunden Ernährung kann besonders Ausdauertraining hilfreich sein, weitere Info: www.herzstiftung.de 

Was haben Tomaten mit der Aggregation der Thrombozyten zu tun?

In mehreren Humanstudien und in vitro-Untersuchungen konnte nachgewiesen werden, dass Fruitflow®, ein patentierter Tomatenextrakt, die Gerinnungsneigung um ca. 8-25% reduziert (1,2,3). Mehr als 30 Inhaltstoffe aus der Tomate sind für diese Wirkung verantwortlich. Fruitflow® reduziert die Aktivierung der Blutplättchen. Ihre Form und Oberfläche bleibt geschmeidig. Infolge dessen kommt es zu einem verminderten Anheften der Blutplättchen an Gefäßwände oder Fettplaques. Hierbei wird also die normale Blutplättchenaggregation gefördert. Das Besondere dabei: Ein normaler Wundverschluss ist problemlos möglich. Die Wirkung tritt bereits 90 Minuten nach der Einnahme ein und hält ca. zwölf bis 18 Stunden an.

Für diese Wirkung hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) den Health Claim „Fruitflow® unterstützt die normale Blutplättchenfunktion" empfohlen, der von der EU erlassen worden ist (1).

Wir verkapseln Fruitflow® in veganen Kapseln (Cellulose) - das Präparat ist im Handel unter dem Namen Thrombo plus® erhältlich.

Literatur

  1. EFSA Journal (2009): 1101, 1-15. Water-soluble tomato concentrate (WSTC I and II) and platelet aggregation. (Stand: 19.08.2014)
  2. O'Kennedy N, Crosbie L, van Lieshout M, Broom JI, Webb DJ, Duttaroy AK (2006a): Effects of antiplatelet components of tomato extract on platelet function in vitro and ex vivo: a time-course cannulation study in healthy humans. Am J Clin Nutr 84:570-9. (Stand: 20.08.2014)
  3. O'Kennedy N, Crosbie L, Whelan S, Luther V, Horgan G, Broom JI, Webb DJ, Duttaroy AK (2006b): Effects of tomato extract on platelet function: a double-blinded crossover study in healthy humans. Am J Clin Nutr 84:561-9. (Stand: 19.08.2014)

Falten: Eine gute Ernährung kann vorbeugen

Die Zeit hinterlässt ihre Spuren – vor allem in unserer Haut. Allerdings entwickeln einige Menschen später und langsamer Falten. Eine der Ursachen hierfür ist die Ernährung. Bestimmte Pflanzeninhaltsstoffe, sog. Carotinoide und Flavonoide, können den Alterungsprozess positiv beeinflussen. Menschen mit einem hohen Gehalt an Carotinoiden in der Haut bekommen deutlich weniger Falten (1). Carotinoide sind wirksame Antioxidantien, die freie Radikale und die Faltenbildung reduzieren. Inzwischen ist es außerdem möglich, den Gehalt der Carotinoide in der Haut schnell und einfach zu messen.

Vor allem Gemüse enthält eine Vielzahl verschiedener Carotinoide. Aus der Nahrung gelangen sie über das Blut in die tiefen Schichten der Haut – dort, wo die Falten entstehen.

Natürliche Carotinoide für eine schöne Haut

Um den positiven Effekt dieser Pflanzenstoffe nutzen zu können, entwickelte die Firma BioActive Food einen öligen Pflanzenextrakt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Präparaten wird bei dem Produktionsverfahren vollständig auf den Einsatz giftiger organischer Lösungsmittel verzichtet. Ein weiterer Vorteil dieses Verfahrens: Wertvolle Inhaltsstoffe, die Carotinoide, liegen bereits in gelöster Form vor. Sie können also besonders gut vom Körper aufgenommen werden. Eine Studie der Dermatologie Berlin bestätigte dies (2). Bereits nach 2 Wochen konnte eine signifikante Erhöhung der Carotinoide in der Haut im Vergleich zur Placebogruppe gemessen werden (2). Herkömmliche Produkte, die nur ein einziges Carotinoid enthalten, erreichen eine leichte Erhöhung erst nach 3 Monaten (3). Weiterhin wurde festgestellt, dass die Konzentration der Carotinoide in der Haut, nach Absetzen der Einnahme, deutlich langsamer abnahm als im Blut („Long-Life Effekt“).

Studien belegen, dass Carotinoide im Team arbeiten (2). So wirken mehrere niedrig dosierte Carotinoide stärker als einzelne Hochdosierte.

Im Rahmen der genannten Studien wurde auch gezeigt (3), dass das Produkt Lutex Skin® die Menge der freien Radikale verringert. Sie sind eine Hauptursache für die Hautalterung und Bildung von Falten. Ein Großteil der freien Radikale entsteht durch normale physiologische Prozesse im Körper. Darüber hinaus ist Licht und zwar nicht nur UV-Strahlung, sondern auch sichtbares Licht dafür verantwortlich. Werden die freien Radikale reduziert, so wird das Kollagen der Haut auch weniger angegriffen, es altert langsamer. In einer Langzeitstudie konnten die Berliner Forscher (Klinik für Dermatologie) diese Theorie nun beweisen: Probanden, Lutex Skin®  einnahmen, hatten nach 5 und 10 Monaten einen deutlich höheren Gehalt an Kollagen in der Haut (4). Diese Studie wurde auch vom Bundesministerium für Forschung gefördert.

Wir arbeiten an der ständigen Verbesserung unserer Produkte, z.B. in einem BMBF-Forschungs-Projekt: „Messung von Carotinoiden in der Haut zur Prävention von Krankheiten und zur Verbesserung des Gesundheitsverhaltens der Bevölkerung (Biofeedback)“. (siehe Newsletter 08/2016)

 

Hautunverträglichkeiten durch Naturkosmetik?!

Bereits jeder Fünfte reagiert auf bestimmte Inhaltsstoffe der herkömmlichen Naturkosmetika

Die Zahl der Menschen, die empfindlich auf Cremes und andere Kosmetika reagieren, steigt. Überraschenderweise gilt dies auch für Naturkosmetik.

Immer mehr Menschen cremen lieber chemiefrei, um ihrer Haut Gutes zu tun. Aber: Hautärzte berichten, dass sogar die Anwendung von Naturkosmetik verstärkt zu Hautunverträglichkeiten führt.

Ein wesentlicher Grund hierfür ist offenbar, dass Naturkosmetik auch konserviert werden muss, damit Mikroorganismen nicht wachsen können. Die meisten Präparate enthalten keine chemischen Konservierungsmittel. Die Hersteller verwenden daher oft ätherische Öle oder Alkohol (Ethanol). Allerdings töten Alkohol und ätherische Öle nicht nur Keime. Langfristig können Sie die Zellen der Haut und die Hautbarriere schädigen und somit den Weg für zahlreiche Inhaltsstoffe aus Cremes und Lotionen bahnen. Das Risiko allergisch auf Arnika und andere Extrakte zu reagieren steigt.

Aber sogar die ätherischen Öle selbst können Unverträglichkeiten auslösen. In einer aktuellen Studie mit über 60.000 Probanden (5) reagierte fast jeder Fünfte auf eins der getesteten ätherischen Öle oder Duftstoffe!

Seit Kurzem gibt es eine Lösung für das Problem: neue, patentierte Spender verschließen sich nach jeder Abgabe der Creme perfekt. Luft und Mikroorganismen können nicht in den Spender eindringen. Daher müssen der Creme auch keine ätherischen Öle oder Alkohol beigemischt werden.

Unsere neue „Lutex Skin Gesichtscreme“ wird in diesen Sterilspender abgefüllt.

Literatur

  1. Darvin M, Patzelt A, Gehse S, Schanzer S, Benderoth C, Sterry W, Lademann J. Cutaneous concentration of lycopene correlates significantly with the roughness of the skin. Eur J Pharm Biopharm. 2008 ;69(3):943-7.
  2. Meinke M, Darvin M, Vollert H, Lademann J. Antioxidant blood and skin concentrations after supplementation of vegetable oil. Eur J Pharm Biopharm. 2010 Oct;76(2):269-74
  3. Blume-Peytavi U, Rolland A, Darvin ME, Constable A, Pineau I, Voit C, Zappel K, Schäfer-Hesterberg G, Meinke M, Clavez RL, Sterry W, Lademann J. Cutaneous lycopene and beta-carotene levels measured by resonance Raman spectroscopy: high reliability and sensitivity to oral lactolycopene deprivation and supplementation. Eur J Pharm Biopharm. 2009 Sep;73(1):187-94.
  4. Martina Meinke, Ceylan Nowbary, Sabine Schanzer, Henning Vollert, Jürgen Lademann and Maxim E. Darvin: Influences of Orally Taken Carotenoid-Rich Curly Kale Extract on Collagen I/Elastin Index of the Skin. Nutrients 2017, 9, 775.
  5. Warshaw EM et al. Positive Patch-Test Reactions to Essential Oils in Consecutive Patients From North America and Central Europe. Dermatitis. 2017 Jul/Aug;28(4):246-252

Der Blutzuckerspiegel

Die Regulierung des Blutzuckers unterliegt einem komplexen hormonellen System. Das Zusammenspiel verschiedener Hormone wie Insulin und Glukagon hält ihn in gewissen Grenzen konstant und uns Menschen am Leben. Der Verzehr von Kohlenhydraten lässt den Blutzucker ansteigen. Dies geschieht umso schneller und umso stärker, je einfacher die Kohlenhydrate, wie z.B. Haushaltszucker aufgebaut sind. Besser geeignet für einen langsameren Blutzuckeranstieg sind komplexe Kohlenhydrate, z.B. aus Vollkornprodukten.

Problematisch wird dies erst, wenn der Körper ständig mit einfachen Kohlenhydraten überversorgt wird und gegenregulieren muss. Irgendwann entwickelt sich eine Insulinresistenz, woraus sich der Diabetes mellitus Typ II (im Volksmund auch Altersdiabetes genannt) manifestieren kann. Bedingt durch eine ungesündere Lebensweise mit vielen Einfachzuckern hat sich die Zahl der Diabetes-Neuerkrankungen in den letzten Jahren drastisch erhöht.

Apfel + Grünkohl: gemeinsam stärker als allein

Seit vielen Jahren arbeitet BioActive Food an der Entwicklung eines Nahrungsmittels zur ergänzenden Prävention von Diabetes Typ II. Dies erfolgte in Kooperation mit der TU München (Weihenstephan) und dem Max-Planck-Institut für Biophysik (Frankfurt) sowie aktuell den Universitäten Kiel und Lübeck. Das Projekt wurde zunächst vom BMBF (Bundesministerium für Bildung & Forschung) und aktuell vom BMWI (Bundesministerium für Wirtschaft) gefördert.

Grundlage des Produkts wird ein Apfel- und ein Grünkohlextrakt sein, die in der Kombination die Blutzuckerspitzen nach dem Verzehr von Kohlenhydraten reduzieren soll.

Schon seit vielen Jahrzehnten ist bekannt, dass das Flavonoid Phlorizin aus Äpfeln dazu in der Lage ist. Jedoch wird es im menschlichen Darm von Verdauungsenzymen gespalten und verliert dadurch einen Großteil seiner Wirkung. Bestimmte Substanzen aus dem Grünkohl oder der Zwiebel, sogenannte Kämpferol- und Quercetinderivate – ebenfalls Flavonoide – können jedoch den Abbau von Phlorizin hemmen, sodass dieses seine ursprüngliche Wirkung entfalten kann. Phlorizin hemmt einen darmständigen Glukosetransporter (SGLT1), sodass weniger Glukose resorbiert und ins Blut abgegeben werden kann. Forscher von BioActive Food kamen auf die Idee, den Abbau des Wirkstoffs (Phlorizin) mithilfe von Flavonoiden zu verringern. Wissenschaftler der TU München, Kiel und Lübeck bestätigten durch verschiedene Studien, dass bestimmte Flavonoide den physiologischen Abbau des Phlorizins und sogar selbst den Glukosetransporter hemmen können, sodass sich der Blutzuckerspiegel verringert (1,2).

Voraussichtlich ab Mitte dieses Jahres werden wir nach langjähriger Forschung ein Produkt zur Regulierung des Zuckerstoffwechsels auf den Markt bringen.

Literatur

  1. Schulze C, Bangert A, Kottra G, Geillinger KE, Schwanck B, Vollert H, Blaschek W, Daniel H. Inhibition of the intestinal sodium-coupled glucose transporter 1 (SGLT1) by extracts and polyphenols from apple reduces postprandial blood glucose levels in mice and humans. Mol Nutr Food Res. 2014 Sep;58(9):1795-808. 
  2. Schwanck B. Flavonoide als potentielle Inhibitoren des darmständigen Natrium-abhängigen Glucose- Cotransporters 1 (SGLT1). Dissertation. 2012

Lutein und der „Gelbe Fleck“

Lutein ist ein orange-roter Pflanzenfarbstoff, Carotinoid und gleichzeitig Bestandteil der sensiblen Netzhaut des menschlichen Auges. Das Zentrum der Netzhaut (der sog. „Gelbe Fleck“) weist eine leicht gelbe Färbung auf, weil sich das Carotinoid dort anreichert. Hier findet sich auch die höchste Dichte an Sehsinneszellen, die wichtig für das scharfe Sehen sind. Aus rechtlichen Gründen können wir über die Rolle des Luteins hinsichtlich einer gesundheitlichen Wirkung nicht schreiben. Einige allgemeine Informationen können Sie bei Wikipedia finden (wikipedia.org/wiki/Lutein) zudem sind einige Original-Arbeiten am Ende des Artikels zitiert (1-5).
Ein wichtiger Hinweis: für die Entwicklung einer Makular Degeneration können neben der Ernährung auch einige Genvarianten verantwortlich sein, zudem können bestimmte Medikamente die Menge des Luteins in der Netzhaut beeinflussen. Details besprechen Sie am besten mit Ihrem Augenarzt.

Grünes Gemüse für das Auge

IWissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Lutein in Pflanzen ein wirksames Antioxidans ist. Dieses nehmen wir über die Nahrung auf, wo es über den Darm in die Blutbahn bis letztendlich zur Netzhaut gelangt. Die Aufnahme im Darm nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein. Denn Lutein ist nicht wasserlöslich und wird daher schlecht aufgenommen. Ist Lutein hingegen in Öl gelöst, so kann es gut vom Körper aufgenommen werden (2).

Eine häufig gestellte Frage lautet: Wie viel Lutein braucht man? Und reicht der Verzehr von Gemüse aus, wenn schon eine AMD vorliegt? Viele Hersteller herkömmlicher Lutein-Präparate empfehlen relativ hohe Mengen an Lutein. Jedoch gibt es inzwischen Studien, bei denen man festgestellt hat, dass bereits die Einnahme von deutlich weniger als 0,5 mg Lutein, die Luteinkonzentration im Blut bereits nach wenigen Wochen deutlich erhöhen kann (3). Die Autoren weisen darauf hin, dass nicht die absolute Luteinmenge entscheidend sei, sondern die Darreichungsform. Optimal ist es, wenn das Lutein bereits in Pflanzenöl gelöst ist - dann reichen auch relativ geringe Luteinmengen aus, um die Luteinkonzentration im Auge nach relativ kurzer Zeit zu steigern (1-4).

Die Rolle des Grünkohlöls

BioActive Food hat einen öligen Lutein-Extrakt aus Grünkohl entwickelt, der eine ausgewogene Mischung aus verschiedenen Carotinoiden und Flavonoiden enthält, wodurch sich die unterschiedlichen Antioxidantien gegenseitig schützen. Während des besonderen Herstellungsprozesses wandert unter anderem das fettlösliche Lutein ins eingesetzte Pflanzenöl.

Die Entwicklung des Präparates wurde von der Innovations-Stiftung Schleswig-Holstein unterstützt und erhielt den Innovations-Preis der Universität Lübeck. (siehe News "Innovationsstiftung fördert Projekt")

Die Universität Jena hat die Wirkung des Grünkohlöls an 40 Probanden untersucht. Untersucht wurden der Einfluss auf die Sehkraft sowie die Bioverfügbarkeit des Luteins im Blut und in der Netzhaut.Anmerkung: die Lebensmittelüberwachung erlaubt uns leider nicht, die Ergebnisse der Studie an dieser Stelle zu veröffentlichen, da "es sich um Gesundheits-bezogene Wirkungen handelt".

Literatur

  1. Aleman TS, Duncan JL, Bieber ML, de Castro E, Marks DA, Gardner LM, Steinberg JD, Cideciyan AV, Maguire MG, and Jacobson SG. Macular pigment and lutein supplementation in retinitis pigmentosa and usher syndrome. Invest Ophthalmol Vis Sci 42: 1873-1881., 2001.
  2. Nidhi, B., Mamatha, B.S. & Baskaran, V. Olive oil improves the intestinal absorption and bioavailability of lutein in lutein-deficient mice. Eur J Nutr. 2014. 53:117. 
  3. Meinke MC1, Darvin ME, Vollert H, Lademann J. Bioavailability of natural carotenoids in human skin compared to blood. Eur J Pharm Biopharm. 2010 Oct;76(2):269-74. 
  4. Arnold 2013 Age-related macular degeneration: Effects of a short-term intervention with an oleaginous kale extract-a pilot study. Nutrition. 2013; 29(11-12):1412-7)
  5. AREDS II Studie: Secondary Analyses of the Effects of Lutein/Zeaxanthin on Age-Related Macular Degeneration Progression. JAMA Ophthalmol. 2014 ; 132(2): 142–149.

Grünes Gemüse macht stabil

Bereits 1999 hat eine Forschergruppe an der renommierten Harvard School of Public Health (Boston) festgestellt, dass die Aufnahme von Vitamin K1 das Risiko von Knochenbrüchen durch Osteoporose reduziert (1). Weitere Studien konnten einen positiven Zusammenhang zwischen Vitamin K1 und der Reduzierung von Osteoporose bestätigen (2). Neben Vitamin D und Kalzium spielt Vitamin K1 demnach eine Schlüsselrolle bei der Vorbeugung von Osteoporose.

Vitamin K gehört zu den fettlöslichen Vitaminen und kommt in unterschiedlichen Konzentrationen in den Chloroplasten der Grünpflanzen vor. Es findet sich vornehmlich in grünem Gemüse und hier vor allem in Kohl.

Wie viel Vitamin K benötigt ein gesunder Mensch?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 65 µg Vitamin K für Frauen und 80 µg für Männer 50+ täglich mit der Nahrung aufzunehmen. Demnach ist es empfehlenswert, möglichst viel grünblättriges Gemüse und Kohl zu verzehren.

Wer dies nicht schafft, kann zur Ergänzung des Speiseplans Osteo natur, ein natürliches Kohlkonzentrat, einnehmen.
Zwei Kapseln Osteo natur enthalten rund ein Drittel der empfohlenen Tagesmenge an Vitamin K. Im Rahmen eines Forschungsprojektes (unterstützt durch das Land Schleswig-Holstein) konnte unter anderem festgestellt werden, dass unter 20 getesteten Grünkohlsorten als Rohstoff sehr unterschiedliche Gehalte an Vitaminen und Flavonoiden auftreten. Weiterhin gelang es, ein sehr schonendes Verfahren zu entwickeln, bei dem der potenteste Grünkohl energiesparsam getrocknet und Zellwandbestandteile (Cellulose), Wasser und Salze entfernt werden. Vitamin K1 sowie zahlreiche Flavonoide (vor allem Quercetin und Kämpferol) werden daher um einen Faktor 15 – 20 angereichert (im Vergleich zum Frischgewicht).
Somit entsprechen zwei Kapseln Osteo natur® einer Grünkohlportion (bezogen auf die Inhaltsstoffe von herkömmlichen Sorten).

Literatur

  1. Feskanich D, Weber P, Willett WC, Rockett H, Booth SL, Colditz GA. Vitamin K intake and hip fractures in women: a prospective study. Am J Clin Nutr. 1999 Jan;69(1):74-9.
  2. Vermeer C, Shearer MJ, Zittermann A, Bolton-Smith C, Szulc P, Hodges S, Walter P, Rambeck W, Stöcklin E, Weber P. Beyond deficiency: potential benefits of increased intakes of vitamin K for bone and vascular health. Eur J Nutr. 2004 Dec;43(6):325-35. Review

Guter Schlaf hängt von vielen Faktoren ab

Ein gesunder Schlaf kann durch zahlreiche kleine Maßnahmen erleichtert werden. Nutzen Sie diese Möglichkeiten!

  • Tageslicht ist ein wesentlicher Faktor für den Tag-Nacht-Rhythmus
  • Während des Vormittags wirkt Tageslicht oder eine Tageslichtlampe besonders effektiv (4)
  • Vermeiden Sie das Arbeiten an einem Bildschirm kurz vor dem Schlafengehen (zwei Stunden vorher)
  • Schlafen Sie in abgedunkelten und nicht überheizten Räumen
  • Regelmäßige körperliche Aktivität fördert den Schlaf, besonders gut eignet sich ein Spaziergang in der Mittagszeit
  • Einschlafrituale stimmen den Körper auf die Nacht ein
  • Bereits ein Glas Wein oder Bier kann sich negativ auf die Schlafqualität und -Dauer auswirken
  • Psychischer Stress: legen Sie Stift und Zettel neben das Bett und schreiben Sie die aufwühlenden Gedanken auf. Dies kann einen überraschend positiven und entspannenden Effekt haben.

Aktuelle Untersuchungen der Arbeitsgruppe von Prof. Kunz (Berlin) haben gezeigt, dass Tageslicht während der Vormittagsstunden besonders effektiv wirkt: die Schlafqualität wird verbessert, am folgenden Tag fühlten sich die Probanden wacher (4).  Da die meisten Menschen meist den halben Tag im Büro oder Werkstatthalle o.ä. verbringen, befinden sie sich in dieser Zeit in einem unnatürlichen Dämmerlicht. Andererseits: bereits wenige Minuten Blaulicht am Abend vom PC, Handy oder Badezimmerlicht (5) reduzieren die Menge des "Schlafhormons" Melatonin.

In Zusammenarbeit mit einem Gießener Schlafforscher und der Universität zu Lübeck erarbeiten wir uns laufend Know-How zum Thema gesunder Schlaf. So beeinflusst auch die Ernährung die Schlafqualität. Die Wirkung von Baldrian ist seit langer Zeit bekannt. In Studien wurde gezeigt, dass Hopfen und Baldrian sich gegenseitig in ihrer Wirkung verstärken (1). Überraschend: in einer Pilotstudie konnte gezeigt werden, dass Grünkohl die Schlafqualität offenbar ähnlich gut beeinflusst wie Baldrian. Zur Bestätigung wird das Schlaflabor an der Uni. Lübeck umfangreiche Studien durchführen.

Literatur

  1. Dimpfel W, Suter A (2008): Sleep improving effects of a single dose administration of a valerian/hops fluid extract— a double blind, randomized, placebo-controlled sleep-EEG study in a parallel design using electrohypnograms. European Journal of Medical Research 3, 200–204.
  2. Dimpfel W (2013): Pharmacological classification of herbal extracts by means of comparison to spectral EEG signatures induced by synthetic drugs in the freely moving rat. J Ethnopharmacol. 16; 149(2):583-589. doi: 10.1016/j.jep.2013.07.029.
  3. Hänsel R, Sticher O (2010): Pharmakognosie-Phytopharmazie. 9. Aufl. Springer Verlag Heidelberg
  4. Münch M et al. Neuropsychobiology. Blue-Enriched Morning Light as a Countermeasure to Light at the Wrong Time: Effects on Cognition, Sleepiness, Sleep, and Circadian Phase 2016;74(4):207-218
  5. Wahnschaffe et al. (2013): Out of the lab and into the bathroom: evening short-term exposure to conventional light suppresses melatonin and increases alertness perception. Int J Mol Sci. 2013, 28;14(2):2573-89

     

Baldrian-Booster

Das Projekt Baldrian-Booster – Teilprojekt der BioActive Food GmbH, Laufzeit 01.02.2018 bis 31.07.2020, wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Schlafprobleme sind eine der wichtigsten Gesundheitsbeeinträchtigungen der Menschen. In diesem Projekt sollen die synergistischen Effekte von Grünkohl und Baldrian auf die Schlafqualität untersucht werden. Ziel ist es, den Wirkmechanismus möglichst vollständig charakterisieren und die Wirkstoffkomponenten aus dem Grünkohl zu detektieren sowie das optimale Mischungsverhältnis der Extrakte zu finden. Dazu werden unterschiedliche Extraktionsverfahren an verschiedenen Sorten Grünkohl getestet. Die erhaltenden Extrakte werden dann nach objektiven Maßstäben in vitro und in vivo untersucht.

Valerian-Booster

The project Valerian Booster - subproject of BioActive Food GmbH, duration 01.02.2018 to 31.07.2020, is funded by the European Regional Development Fund (ERDF).

Insomnia is very common and occurs in 30% to 50% of the general population. Approximately 10% of the population may suffer from chronic (long-standing) insomnia. In this project the synergistic effects of green cabbage and valerian on sleep quality are to be investigated. The aim is to characterize the mechanism of action as completely as possible and to detect the active ingredient components from green cabbage. For this purpose different extraction methods are tested on different varieties of green cabbage. Thereon, the resulting extracts are examined according to objective standards in vitro and in vivo.