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BioActive Food GmbH

Seit 2008 erforscht, entwickelt und produziert BioActive Food vor allem Lebensmittelkonzentrate natürlichen Ursprungs zur Ergänzung der täglichen Ernährung.
Ausgangspunkt für den Geschäftsführer und Biologen Dr. Henning Vollert war die Augenerkrankung seines Vaters, der er mit natürlichen Pflanzenextrakten entgegenwirken wollte:

"Mein Vater bekam mit 75 Jahren die sogenannte trockene Makula Degeneration, bei der die Sehsinneszellen absterben. Bis heute gibt es keine wirksamen Medikamente. Ein Mangel an Lutein gilt als Risikofaktor, daher gibt es  auf dem Markt zahlreiche Luteinpräparate. Allerdings stellte ich fest, dass (fast) alle Firmen den Rohstoff bei derselben Firma einkaufen. Hierbei wird Lutein aus Kostengründen mit billigen, giftigen Lösungsmitteln extrahiert. Die Extrakte werden zwar eingedampft, es verbleiben allerdings Rückstände in den Präparaten (10 ppm Hexan sind legal, dies entspricht etwas 2 Tröpfchen Hexan/Liter), die sich im Körper des Menschen anreichern können. Das fand ich zumindest "unsympathisch". So landete ich bei meiner Recherche beim Rohstoff Grünkohl – dem Ginseng des Nordens. (siehe News "Innovationsstiftung fördert Projekt") 

Meine Idee: zu Weihnachten ein Luteinextrakt aus Grünkohl für meinen Vater. Aus dem Weihnachtsgeschenk ist dann schließlich eine innovative, erfolgreiche Firma entstanden.

Ich habe verschiedene, harmlose Verfahren ausprobiert. Heute verwenden wir einfach Oliven- und Sanddornöl, um Ölauszüge zu erhalten, die u.a. Lutein und fettlösliche Vitamine sowie Flavonoide enthalten. Später zeigten außerdem mehrere Studien über die Bioverfügbarkeit, dass bei den herkömmlichen Luteinpräparaten ein großer Teil des Luteins vom Körper nicht aufgenommen wird - die "Bioverfügbarkeit" ist oft sehr gering. Inzwischen haben mehrere Studien an der Klinik für Dermatologie (Prof. Lademann, Berlin) und der Augenklinik Jena gezeigt, dass bereits die Mischung aus niedrig dosierten Carotinoiden (inklusive ~1 mg Lutein täglich) ausreicht, um die Menge des Luteins in der Haut und Netzhaut ausreichend zu erhöhen - zumindest bei ca. 90% der Probanden. Bei einigen Probanden war der Anstieg geringer. Die Gründe hierfür werden noch erforscht; bei einigen Menschen könnte es daran liegen, dass sie noch eine chronische Entzündungserkrankung haben oder sehr viel Stress, verbunden mit Schlafmangel.

Das Vertrauen in die herkömmlichen Nahrungsergänzungsmittel ist meist gering. In der Branche gibt es noch zu viele schwarze Schafe, die zu viel versprechen. Ein allgemeiner Tipp: bevor man in teure Nahrungsergänzungsmittel investiert, wäre eine Analyse der jeweiligen Vitamine oder der entsprechenden bioaktiven Wirkstoffe sinnvoll. Leider erfahren die meisten Mediziner im Studium sehr wenig über die Bedeutung der Ernährung und Prävention. Daher ist die Wertschätzung des Themas oft sehr gering. Allerdings gibt es inzwischen einige Mediziner und Ökotrophologen, die die Bedeutung einer gesunden Ernährung erkannt haben. Viele der üblichen Herzkreislauferkrankungen, Osteoporose und Diabetes etc. werden durch eine unausgewogenen Ernährung (meist zu wenig Gemüse) und Bewegungsmangel verursacht. Bei der Vermittlung von entsprechenden Experten können wir helfen.

Für unser Carotinoidpräparat für die Haut gibt es nun ein hohes Maß an Transparenz:  Die Gesamtmenge an Carotinoiden kann inzwischen jeder mit einem Hautscanner beobachten (s. NDR-Beitrag) - so eine Messung ist außerdem ein Indiz für die aktuelle Geschwindigkeit der Hautalterung: je höher der Wert umso langsamer altert die Haut. Und jeder kann nun beobachten, ob "Schönheitsschlaf", der Verzehr von Gemüse und Gemüsekonzentraten einen Effekt hat."

Angefangen bei einem Grünkohlöl entwickelte BioActive Food auch einen speziellen trockenen Extrakt – ebenfalls aus Grünkohl. Ergänzt wird die Produktpalette mittlerweile durch einen Tomatenextrakt, Hopfen- und Baldrianpulver in Bioqualität und eine wachsende Schönheitsproduktlinie auf natürlicher Basis.
Bei BioActive Food werden Produkte entwickelt, deren Wirkungen durch Humanstudien belegt worden sind. Um den hohen wissenschaftlichen Anspruch zu verwirklichen, bestehen langjährige Kooperationen mit führenden Forschungsinstituten und forschenden Firmen. Dies geschieht z.B. in Zusammenarbeit mit der Klinik für Dermatologie/Berlin, der TU-München, dem Max-Planck-Institut für Biophysik, den Universitäten zu Kiel, Lübeck und Hamburg sowie der Augenklinik Jena.

Die Entwicklung von Lutex Skin ist durch das Ministerium für Bildung und Forschung gefördert worden.

 

Schwerpunkte unserer Forschungsprojekte liegen im Bereich:

  • Knochengesundheit
  • Hautgesundheit
  • Augengesundheit
  • Zuckerstoffwechsel
  • Schlaf

Im Gegensatz zu den meisten herkömmlichen Produzenten verzichten wir bei der Herstellung auf giftige, organische Lösungsmittel, da sich Rückstände aus den Präparaten im Körper anreichern könnten. Wir verwenden stattdessen Obst und Gemüse vornehmlich aus der Region und pflanzliche Öle zur Extraktion der verschiedenen Pflanzeninhaltsstoffe (Oliven-, Raps- und Sanddornöl) von ausgewählten Vertragspartnern.

Langfristig streben wir es an, unsere Präparate auf Bioproduktion umzustellen sowie vegan zu verkapseln.